Jahresauftaktseminar des Zentralverbandes bricht alle Rekorde
Januar 26, 2007
Gefunden unter Wirtschaft
Jahresauftaktseminar des Zentralverbandes bricht alle Rekorde: über 120 Obermeister in Leipzig.
Seit langem schon erfreut sich das Jahresauftaktseminar des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) großer Beliebtheit. Doch in diesem Jahr bricht die Nachfrage alle Rekorde: Über 120 Obermeisterinnen und Obermeister aus ganz Deutschland kamen nach Leipzig, um sich über die aktuellen Themen der Branche zu informieren und sich fit für die praktische Arbeit auf Innungsebene zu machen. Mit Blick auf die Situation der Branche hob ZV-Präsident Andreas Popp die bewährte Leistungsfähigkeit der Verbandsorganisationen hervor und forderte die Akteure zugleich auf, in Ihrem Engagement nicht nachzulassen: „Gerade die Innungen leisten wertvolle Basisarbeit im Dienste der Betriebe. Der Zentralverband wird diese Arbeit künftig noch stärker und differenzierter unterstützen. Moderne Fortbildungsveranstaltungen wie das Jahresauftaktseminar, aber auch unser Informationsangebot im Internet oder auf den Verbandsseiten der Fach-zeitschrift Friseurwelt fördern die Qualität der Innungsarbeit und zeigen die Vorteile der Mitgliedschaft.”

Brisante Themen standen in Leipzig auf der Tagesordnung: die aktuelle Steuerpolitik, die Mindestlohn-Frage und die Auswirkungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. Neben den politischen Aspekten standen Fragen der Unternehmenspraxis im Fokus. Zukunftsorientierte Ausbildungs- und Qualifizierungskonzepte wurden ebenso diskutiert wie praktische Ansätze eines modernen Zielgruppen-Marketings. Für diese breite Themenpalette hatte der Zentralverband hochkarätige Referenten verpflichten können. ZV-Justitiar Joachim M. Weckel führte in die steuer- und tarifpolitischen Themen ein. Dr. Klaus Armbrüster, Richter am Bundesarbeitsgericht, erläuterte die besondere Bedeutung der neuen Antidiskriminierungsbestimmungen in der betrieblichen Praxis. Prof. Dr. Hubert Esser, Leiter der Abteilung Berufsbildung im Deutschen Hand-werkskammertag, zeigte neue Bildungsstrategien auf, mit denen das deutsche Handwerk auch im europäischen Kontext erfolgreich bestehen kann.

Und schließlich gab Tanja Meuthen Copertino, internationale Trainerin der Dr. Wolff-Unternehmensgruppe, eine Übersicht über zielgerichtete Serviceleistungen im Salon. Im Anschluss daran konnten die Teilnehmer diese Themen in ver-schiedenen Workshops interaktiv weiter vertiefen. Bei allem Fortbildungseifer kamen jedoch auch Kultur und Unterhaltung nicht zu kurz. Ein Rundgang durch die historische Altstadt von Leipzig und ein Besuch des Krystallpalast Varietés rundeten die Veranstaltung ab.
Quelle: ZV des deutschen Friseurhandwerks