Haarausfall durch rauchen?
November 22, 2007
Gefunden unter Gesundheit, Haarausfall
Das Haarausfall in vielen Fällen auch erblich bedingt sein kann, ist schon lange durch Studien erwiesen. Laut neuesten Studien soll das Rauchen allerdings den Haarausfall zusätzlich beschleunigen.
Die Taiwanesischen Forscher Tony Hsui-Hsi Chen von der Taiwan National University und Lin-Hui Su vom Far Eastern Memorial Hospital fanden einen starken Zusammenhang zwischen Tabakkonsum und Haarausfall. Sie befragten 740 Männer zwischen 40 und 90 Jahren über ihren gegenwärtigen Tabakkonsum und jenen aus deren Vergangenheit. Zuzüglich wurden auch noch andere Einflussfaktoren berücksichtigt, wie z.b. Bluthochdruck, Diabetes, Alkoholkonsum und Übergewicht.
Das Ergebnis der Studie
Im Vergleich litten Raucher zu gleichaltrigen Nichtrauchern um 80 Prozent eher an einem erblichbedingten Haarausfall. Bei starken Rauchern erhöhte sich das Risiko um bis zu 130 Prozent.
Ursachen für den Zusammenhang
Mögliche Ursachen zwischen dem Zusammenhang von rauchen und Haarausfall könnten beispielweise diverse Schadstoffe in der Zigarette sein, welche das Erbgut der Haarwurzel verändert und die Blutgefäße schädigt, die die Follikel versorgt. Ebenso ist denkbar, dass Rauchen den Hormonhaushalt des Konsumenten beeinflusst und so den Haarausfall beschleunigt. Interessant wäre auch eine Studie über passives Rauchen und Haarausfall.
Text: (c) Hairblog.eu