Anti Emo Videos und Blogs
Weltweit erreicht die sogenannte Anti-Emo Stimmung, welche von Jugendlichen unterschiedlicher Bewegungen durch diverse Hass-Tiraden vollzogen wird neue Höhepunkte.

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Hier gibt es tolle Emo Frisuren zum Anschauen!
In Mexiko zog in der 900.000-Einwohner-Stadt Queretaro ein 800-köpfiger Anti-Emo Mob durch die offenen Straßen um diese „Emo-Frei“ zu machen. Die entstandene Straßenschlacht konnte nur mit einem Heer an Polizisten beendet werden.
Auch in Deutschland steigt der Hass auf friedliche Emos. Über das bekannte YouTube Portal findet man unter dem Suchbegriff „Anti Emo“ mehr als 1.000 Resultate. Bei vielen veröffentlichten Anti-Emo Videos wird schnell klar dass sich jene Poster der Videos lautstark gegen den Modetrend der Emos aussprechen, doch damit nicht genug. Der Hass richtet sich nämlich nicht nur gegen die modischen Frisuren und dem dunklen Liedschatten, sondern ebenfalls gegen die von Emos sehr geschätzte Offenheit mit Gefühlen umzugehen.
Emotionen und Gefühle zeigen: Ein absolutes No-Go?
Wenn pubertierende Jungendliche in der Öffentlichkeit Gefühle zeigen oder zu ihnen stehen, dann stößt dies vielen Gleichaltrigen sauer auf. Doch warum hat jemand ein Problem damit, wenn Emos Gefühle zeigen? Wahrscheinlich weil es in einigen gesellschaftlichen Kreisen ein absolutes „No-Go“ ist! So findet man auf YouTube z.b. ein Rap-Audio-Video, welches Emos auf selbstzerstümmelnde schwule Heulsusen reduziert. Echt peinlich: Ein klassischer Fall von homophober Xenophobie!
Kein Wunder denn Rapper auf MTV und VIVA machen keinen Hehl daraus, dass sie öffentlich gegen Schwule und Fremde hetzen. Für viele Jugendliche sind dies Idole und glauben, dass dies so richtig ist. Oft versagen anschließend die Eltern in der Erziehung und der Hass gegen etwas „für sie Fremdes“ wie Homosexualität oder fremde Kulturen finden ihren Ursprung. Das verkorkste homogene Umfeld tut dann ihr übriges um den Hass zu perfektionieren.
Leben und Leben lassen
Für die meisten Jugendlichen sind Sub-Kulturen wie Punk, Mod, Hiphop, Metal, Skater oder eben Emo eine vorübergehende Phase ihres Lebens um sich damit zu gewissen (sozialen/politischen) Statements zu äußern. Somit werden sie natürlich für andere Gruppen leicht erkennbar und stellen damit auch ein öffentliches Ziel für alle anderen dar. Aber warum gibt es einen Feldzug gegen Emos und nicht gegen andere Gruppen? Ganz einfach: „Weil die Anti-Emo Hosenpupser wissen, dass die Chance kleiner ist von einem Emo eins in die Fresse zu kriegen als von einem Metaller oder Skater!”. Dies aber auch nur deshalb, weil Emo’s generell nichts von Gewalt gegen Andere halten, was durchaus vorbildlich ist – die diversen Dokumentationen im deutschen Fernsehen zeigen sehr häufig, wie andere Jugendliche mit ihren aufgestauten Agressionen umgehen.
Am besten kümmert sich jeder um seinen eigenen Kram und manche sollten ihre überschüssige Energie verwenden um sich endlich mal einen Job zu suchen als irgendwelche Feindbilder künstlich aufzubauen, denn wer weiß: „Der Emo um die Ecke könnte schon morgen vielleicht dein Chef oder behandelnde Arzt sein!“
Was ist ein Emo?
Das Wort Emo kommt ursprünglich aus dem Subgenre des Hardcore-Punk und wurde damals auch Emocore genannt. Es handelte von Musik, welche sich auf Texte über Emotionen, Trauer und Verzweiflung konzentrierte. Seit dem Millennium wurde Emo zu einem modischen Lebensstil, wo sich vorwiegend Jugendliche auch dazu bekannten ihre Gefühle wie Trauer und Schmerz zu akzeptieren und mit diesen Offen umzugehen. Im Prinzip eine gute Sache, denn auch Jugendliche haben Sorgen und Ängste, welche vielleicht bei so manchen Anti-Emo Hasser durch Aggressionen gegen Andere kompensiert werden.
Last but not least: Für all jene die es noch immer nicht gerafft haben: “JA, dieser Artikel ist NICHT objektiv und NEIN wir akzeptieren keine HATER comments unter diesem Bericht!” Für alle Emo-Hater – geht lieber an die frische Luft! Das fördert nicht nur die Durchblutung, sondern erhöht zusätzlich auch das Denkvermögen!

Ich bin zwar kein Emo (sondern Punk) aber werde trotzdem von allen Emo genannt. An unserer Schule gibts halt nur zwei, drei “dunkle Gestalten”, die immer von den Mitschülern Sprüche wie “Na Emo heulst du gleich?” “Geh dich ritzen” oder ähnliches an den Kopf geworfen bekommen (wahrscheinlich aus Langeweile oder so – ich kann’s jedenfalls nich verstehn). Das geht manchmal sogar so weit, dass die angeblichen “Emos” (eigentlich sind die anderen beiden nämlich Visus) mit mehreren Leuten nach der Schule verprügelt werden. Zum Glück hab ich Freunde, sodass bei mir noch nix ernsteres passiert is – nur das eine Visu-Mädchen hat ein bisschen mehr abbekommen – Visus sind nun mal auch nicht so wild aufs prügeln – im Gegenteil, sie laufen lieber weg. Also … insgesamt denke ich, dass die Emo-Hater einfach zu viel Langeweile haben, und daher auch alles als Emo bezeichnen, was ein bisschen dunkler und anders aussieht als die anderen.
Bin weder für noch gegen emos….doch manche kommentare hier sind sowas von hohl…besonders der von johanna da oben…ja hallo…alle emos sehen gleich aus?!? aber die billige wie nutten aussehenden disco tussen tun das nich oder was?!? oder die super coolen möchtegern gangster die es in jeder grossstadt gibt…nene dann sind mir emos lieber als alles andere (Visu’s sind eh besser XD)
So.
Erstens, ist dieser Artikel ziemlich gut geschrieben – mal was positives, das ist gut =)
Dass er nicht so objektiv ist, ist ja kein Drama, ist bei anderen Artikeln schließlich genauso.
Zweitens: Es wird immer Mitläufer geben, sogenannte “Wannabes” – das liegt nicht nur daran, dass es gerade “Emo” ist. Hilfreich sind dabei natürlich die ganzen Medien, ohne die ich das sicher nicht so mitbekommen hätte.
Zu den Schwulen und Bisexuellen in der Emo-Szene: Vermutlich fällt das dort so auf, weil offener damit umgegangen wird. Außerdem werden ja auch viele Emos als schwul abgestempelt, die es nicht sind – nur weil sie femininer wirken und kein Problem mit Emotionen haben. Mit anderen Worten mal wieder die altbekannte Homophobie.
Natürlich wird es auch welche geben, die denken, das gehört zur Emo-Szene zumindest bi zu sein – und sich deswegen so geben. Das werden dann vermutlich diese “Wannabes” sein.
Außerdem – ganz wichtig – bezeichnen sich in letzter Zeit immer mehr Jugendliche als bisexuell. Das hat aber nichts mit Emo oder nicht zu tun, sondern – zumindest meiner Meinung nach – mit dieser Übersexualisierung.
Bei Mädchen reicht es einfach nicht mehr sexy und willig zu sein, nein, sie müssen auch für alles offen sein – zum Beispiel für lesbische Beziehungen.
Und das greift jetzt eben auch auf die Jungen über, weil schwule Typen jah ur geil sind =P
So, das wollte ich nur mal gesagt haben =)
Liebe Grüße =)