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Das Berufsbild des Friseurs

September 30, 2008  
Gefunden unter Friseur, Hairblog

Das Berufsbild: Friseur

© Anja Roesnick – Fotolia.com

Wenn ich noch einmal auf die Welt komme, dann werde ich mich vielleicht dazu entscheiden Friseur zu werden. Der Grund ist: “Ich liebe es zum Friseur zu gehen und könnte mir sehr gut vorstellen diesen Beruf selbst auszuüben, da das Berufsbild Friseur nicht nur Kreativität, Fingerfertigkeit und Vorstellungskraft abverlangt, sondern zusätzlich auch soziale Kompetenz. Und gerade diese spannende Mischung macht diesen Beruf so wundervoll!”

Ich gehe gern zum Friseur weil, … die ersten Grauen regelmäßig mit frischer Tönung abgedeckt werden müssen. Es gibt wenige Frauen, denen graue Haare wirklich gut stehen und ich gehöre definitiv nicht dazu. Somit ist ein monatlicher Friseurbesuch unerlässlich. Die frische Farbe und der Glanz der Haare sind mir das Geld und die Zeit allemal wert.

Richtig tolle Kinderfrisuren vor 30 Jahren? Naja!

Als ich Kind war, war ich nie beim Friseur. Meine Haare wurden von meiner Mutter immer nur ein bisschen an den Spitzen abgeschnitten, so dass sie recht schnell lang und lockig waren. Diese lange Haarpracht trug ich sehr zum Leidwesen meiner Erzieher im Kindergarten und auch in der Grundschule. Beim Kämmen und Föhnen nach Sport und Schwimmen war ich regelmäßig die letzte. Trotzdem kam ein Friseurbesuch für mich überhaupt nicht in Frage. Einer der Gründe war: “Mir fehlte damals die Vorstellungskraft und es gab auch keine tollen Kinderfrisuren damals! Oder doch?”. Mein allererster Friseurtermin wurde während der Pubertät bestritten und war vom Wunsch nach extremer Veränderung geleitet. Die langen Haare wichen einer damals modischen Kurzhaarfrisur.

Mit der Pubertät kamen auch die ersten Frisuren Experimente

Diese musste der Friseur für mich noch etwas ausfeilen und ich ließ mir die Seiten über den Ohren komplett abrasieren. Meine Eltern und Mitschüler waren entsetzt über den Verlust der langen Haare, die mir weitaus besser standen. Aber für mich hatte eine Welle der immer neuen Veränderung begonnen, ein Teenage Rebel eben. Sobald die Haare etwas an Länge gewonnen hatten, wurde ein Termin beim Friseur gemacht. Abrasieren ließ ich mir nichts mehr, aber ausgefallene Schnitte gehörten von nun an auf meinem Kopf.

Nachdem ich dann doch eindeutig gemerkt habe – auch mit Hinweis eines guten Friseurs – dass mir etwas längere Haare etwas besser stehen, ließ ich sie wieder wachsen. Regelmäßiges Spitzenschneiden wurde nun ergänzt durch ebenfalls regelmäßige Veränderungen der Haarfarbe auf meinem Kopf. Ich hatte sie alle: Blond, Kupfer, Kastanie, Schwarz. Aber auch in diesem Fall, konnte ein guter Friseur Abhilfe schaffen, indem er einfach mal eine Farbe anrührte die mir nicht einfach in den Sinn kam, sondern auch wirklich zu mir passte.

Ich habe mich also richtiggehend ausgetobt, was Frisuren angeht und genieße den Friseurbesuch jetzt ganz entspannt mit Spitzenschneiden, Tönen und guter Kopfmassage. Dies alles am liebsten mit viel Zeit. Jeder Friseurbesuch ist absolute Entspannung für die Seele. Es muss gar nicht viel geredet werden, sondern einfach nur massiert, gepflegt und umsorgt. Dies ist für mich unter anderem der Perfekte Ausgleich zum stressigen Berufsalltag.

In der Regel verbringe ich jeden Monat zwei Stunden auf dem Friseurstuhl. Neben den Haaren, werden auch noch die Augenbrauen gezupft und getönt. Rundum frisch gestylt und geföhnt verlässt man den Salon. Gerade das Föhnen der Haare wird beim Friseur einfach viel besser als vor dem Spiegel zu Hause. Gelernt ist eben gelernt! Jedesmal beobachte ich die Friseurin und ihre einzelnen Handgriffe ganz genau, aber nicht ansatzweise erreiche ich ein ähnliches Ergebnis.

Somit bin ich wenigstens einmal im Monat optimal geföhnt und würde dieses Ergebnis zu gerne am besten für die Ewigkeit konservieren.

Das tolle an einem richtig guten Friseur ist seine Beständigkeit. Der Friseurbesuch soll keine Zitterpartie werden, wo man beim Betreten des Salons noch nicht sicher ist, wie man in 2 Stunden das Geschäft verlässt, sondern mit aller Vorfreude seine Friseurin begrüßt und weiß – in 2 Stunden werde ich glücklich und selbstbewusst das Friseurstudio verlassen und am liebsten die Welt umarmen.

Um den Wohlfühl-Faktor beim Friseur noch weiter anzuheben, gehe ich jetzt immer mit Mutter und Tochter zum Friseur. Drei Generationen lassen sich nebeneinander die Haare machen und haben gleichzeitig noch ausgiebig Zeit zum Austausch der neuesten Familiengeschichten. Zwar muss man hierfür, um einen Termin zu bekommen schon rechtzeitig vorreservieren – Spaß macht es uns Dreien auf jeden Fall. Der Friseurbesuch ist kein Pflichtprogramm, sondern gehört zu meinen Lieblingsterminen im Kalender.

Hat Sie unsere Geschichte bei Hairblog.eu inspiriert, vielleicht den Beruf als Friseur zu erlernen? Oder haben Sie ebenfalls tolle Erfahrungen mit Friseuren gemacht, dann kommentieren Sie doch bitte unseren Artikel.

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Kommentare

Keine Rückantwort zu “Das Berufsbild des Friseurs”
  1. gerd sagt:

    ich bin jahre lang immer wieder entäuscht von Friseur zu Friseur getingelt. Doch seit einem Jahr hab ich ihn gefunden! Kompetent und weiss was er tut! Ein hoch auf Rene^^

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