Brautfrisuren Bilder 2009
Nach einigen Wochen der Vorbereitung, die schon manchmal in Stress ausartete, war der Tag der Hochzeit nun endlich da. Ich hatte in aller Frühe schon einen Friseurtermin, bei der die von mir mit der Friseurin zusammen ausgesuchte Hochzeitsfrisur gesteckt werden sollte, gar nicht so einfach, nach einer vor Aufregung fast schlaflosen Nacht, aber es sollte ja alles perfekt sein, und ich wartete ungeduldig auf das Eintreffen der Friseurin, mit der ich einen Hausbesuch vereinbart hatte.
Meine beste Freundin war schon eingetroffen, denn sie sollte mir beim Anziehen des Kleides behilflich sein. Nun war auch die Friseurin eingetroffen und das Haar konnte frisiert und der Schleier zu einer Brautfrisur gesteckt werden. Ich hatte mich für eine kürzere Variante von Schleier entschieden, der gut zu meinem schulterfreien Hochzeitskleid mit Schleppe passte.
Da wir nur standesamtlich heirateten, hatte ich mich dazu entschlossen, trotzdem in einem weißen Hochzeitskleid zu heiraten. Nach dem Frisieren und Hochzeits Make-Up kam nun das Wichtigste an die Reihe, das Anziehen des Kleides, ich hatte damit weniger Arbeit, meine Freundin aber hatte alle Hände voll zu tun, denn das Kleid wurde im Rücken geschnürt, das dauerte dann eine Weile, ehe alles ordentlich erledigt war. Die Zeit dabei verging wie im Flug und schon stand das Auto vor der Tür, welches mich zum Standesamt bringen sollte, der Bräutigam und die Gäste so wie die Trauzeugen warteten dort ebenfalls schon auf mich. Das Einsteigen in das Auto gestaltete sich dann noch etwas umständlich, denn der Reifrock unter meinem Hochzeitskleid machte zunächst nicht das, was ich wollte, aber mit vereinten Kräften konnten wir ihn bändigen und ich saß endlich im Auto.
Nach einer kurzen Fahrt im geschmückten Auto, kam ich am Standesamt an, der Bräutigam, der schon auf mich wartete, schien sichtlich nervös zu sein, ich bemerkte es am Zittern seiner Hände, als er mir den Brautstrauß überreichte, mich aber gleichzeitig voller Liebe und Bewunderung anstrahlte, vielleicht war es auch Erleichterung, dass ich endlich kam und es endlich losgehen konnte. Jetzt begann auch ich wieder, nervös zu werden, denn dazu hatte ich zwischendurch gar keine Zeit. Nach der Begrüßung der anwesenden Gäste war es nun Zeit, den Trau-Saal zu betreten, der festlich geschmückt und mit einer von uns bestellten Musik zusammen mit der Standesbeamtin schon auf uns wartete.
Die Zeremonie ging schnell vorbei, und mit den verabschiedenden Worten der Standesbeamtin verließen wir ihn schon wieder. Vor dem Standesamt erwarteten uns schon einige Freunde, die ein Spalier gebildet hatten, durch welches wir hindurch laufen mussten, zwischenzeitlich bewarf man uns mit Reis. Am Ende des Spaliers angekommen, erwartete uns zu unserer Überraschung eine schwarze Kutsche mit vier weißen Pferden davor, das hatte man vor uns geheim gehalten, um so mehr freuten wir uns jetzt. Bei schönstem Wetter nahmen wir als Brautpaar nun in der Kutsche Platz und wurden damit zum Restaurant gefahren, in dem die große Hochzeitsfeier stattfinden sollte, Freunde und Verwandte machten sich ebenfalls dorthin auf den Weg.
Vor dem Restaurant angekommen, erwartete uns die nächste Überraschung, einige Verwandte von uns hatten einen Sägebock mit einem dicken Baumstamm aufgebaut, den wir nun mit einer Säge erst durchsägen mussten, ehe wir das Restaurant betreten durften. Nach einer Weile und unter dem Gejohle und den anfeuernden Rufen der Umstehenden hatten wir auch diese Hürde genommen, wobei mein Mann den größeren Kraftakt beim Sägen zu bewältigen hatte. Bei dieser Feier sorgten Freunde und Verwandte für noch mehr Überraschungen mit Spielen, mit selbstverfassten Gedichten, so dass nie Langweile aufkam.
Wir feierten an diesem Tag sehr lange mit unseren Gästen und werden diesen Hochzeitstag wohl nicht so schnell vergessen.
Das Urheberrecht dieser Hochzeitsgeschichte liegt bei R. Pustina / Hairblog.eu © 2009

