Hochzeitsfrisuren Fotos 2009

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Kennen gelernt haben wir uns wären des Studiums. Wir zogen zusammen und genossen gemeinsam das schöne Studentenleben. Schon sehr früh machten wir uns Gedanken übers Heiraten, Kinder kriegen, gemeinsam alt werden und was sonst noch dazu gehört. Konkret wurden wir allerdings nie. Als ich nach neun Jahre wilder Ehe gewünscht schwanger wurde, beschlossen mein Mann und ich unserer Liebe endlich die Krone aufzusetzen. Wir wurden sesshaft, d.h. wir kauften uns ein gemütliches Reihenendhaus und bereiteten unser Nest für den Nachwuchs vor. Schließlich machten wir Nägel mit Köpfen und begaben uns im Oktober 2006 aufs Standesamt in Freiburg, wo mein Mann aufgewachsen ist, um uns endlich das Eheversprechen zu geben. Verbunden mit einem kleinen Schwarzwaldurlaub auf dem Bauernhof, werde ich diese schönen, idyllischen, lauen Herbsttage mit Kugelbauch im neunten Monat wohl nie vergessen.
Was so schön begonnen hatte sollte im nächsten Jahr mit unserer kirchlichen Trauung gekrönt werden. Es versprach ein wunderschöner sommerlicher Maitag zu werden als wir in der Frühe von unserem kleinen, nunmehr sechs Monate alten „Knöpfle“ geweckt wurden. Als Veranstaltungsort hatten wir ein schnuckeliges Hofgut mit einer prächtigen umgebauten Scheune im Odenwald gewählt. Da das etwa eine dreiviertel Stunde Fahrtzeit bedeutete, mussten wir uns schon zeitig auf den Weg zum Friseur machen, der ganze Arbeit an meiner Brautfrisur leistete. Frisch gepudert, frisiert und manikürt konnte die Fahrt endlich losgehen. Ein Teil der Freunde und Verwandte hatte bereits eine Nacht auf dem Hofgut verbracht und die festlich geschmückte Scheune noch individuell hergerichtet. Langsam aber sicher wurde ich furchtbar nervös. Nach einer schier endlosen Fahrt erreichten wir das Hofgut wo wir jubelnd empfangen wurden. Viel Zeit hatten wir leider erst einmal nicht, da wir uns noch umziehen mussten. Wir bezogen unsere „Suite“ und warfen uns in Schale. Für einen kurzen Augenblick gehörten wir nur uns und mein Mann durfte mich in meinem Kleid ganz alleine und ausgiebig bewundern. Um kurz vor zwei trafen wir vor der Kirche ein. Die Glocken läuteten. Mein Hals war wie zugeschnürt, mein Herz sprang mir förmlich aus der Brust. Alle Gäste hatten schon in dem kleinen dörflichen Gotteshaus Platz genommen, nur der Pfarrer wartete vor der Pforte auf uns. Dann ging alles ganz schnell. Die Orgel spielte, wir schritten voller Stolz vor den Altar und unsere sehr persönlich gestaltete Trauung begann. Es war wie ein Traum und ich war wie in Trance. Ein unbeschreibliches Glücksgefühl überkam mich, als ich all die Leute sah, die an diesem, unserem wichtigsten Tag bei uns waren, ihn mit uns gestalteten und sich mit uns freuten. Nach einem erfrischenden Sektempfang fanden wir uns auf dem Hofgut inmitten unserer Gäste und roten Herzluftballons mit Glückwünschen wieder. Es war ein einmaliger Anblick und bei den lieben Worten meiner besten Freundin und Trauzeugin, die das organisiert hatte blieb mir die Luft weg. Ein paar Tassen Kaffee, einige Stücke Hochzeitstorte und ein Fotoshooting später traf der DJ ein und ein rauschendes Fest begann, von dem ich mir wünschte, es würde niemals enden. Worte könnten dem nicht gerecht werden was ich dabei empfand als wir den Hochzeitswalzer tanzten oder als mein Mann seine alles übertreffende Rede hielt, die noch lange nicht nur bei mir nachklang. Ich weiß noch sehr genau wie ich in einer kurzen ruhigen Minute zu ihm sagte: „Ich habe noch nie solch eine schöne Hochzeit erlebt“.
Unsere Liebe hält mittlerweile 12 Jahre und das Strahlen in unseren Augen seit unserer Hochzeit mit einer dieser perfekten Brautfrisuren vor zwei Jahren ist noch stärker geworden. Mit dem Wissen um unsere beständige Liebe, unsere tolle Familie und unsere treuen Freunde kann uns und unsere inzwischen zwei Herzstücke nichts mehr erschüttern.
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