Mobiler Brautservice bei Hochzeiten
Mein Mann und ich, haben im Sommer vor ein paar Jahren geheiratet. Es war wirklich ein wundervoller und aufregender Hochzeitstag, den wir nie vergessen werden und jedes Jahr aufs Neue feiern. Ganz früh am Morgen besuchte mich meine Mutter und wir warteten gemeinsam auf das bestellte mobile Brautservice, den mein Friseur anbot. Meine Haare wurden zu einer wunderschönen Hochzeitsfrisur hochgesteckt und mit weißen Rosen verziert. Einfach Traumhaft!
Eine Kosmetikerin hat meine Kunstnägel und mein Hochzeits Make-up gemacht. Dann sind wir zu meiner Mutter nach Hause gefahren, denn das Brautkleid war dort. Ein alter Brauch besagt ja, dass der Bräutigam die Braut beziehungsweise das Kleid vor der Hochzeit nicht sehen darf. Leider ging die ganze Prozedur beim Friseur schneller als gedacht, so dass ich in der Wohnung meiner Mutter saß und grübelte, ob mein zukünftiger Ehemann überhaupt kommt. So kurz vorher war ich mir da gar nicht mehr so sicher und hatte Angst, dass er kalte Füße bekommt. Später hat er mir erzählt, dass es ihm genauso erging und er so von mir dachte.
Meine Mutter half mir das wunderschöne weiße Brautkleid anzuziehen und ist dann mit mir vor die Tür gegangen. Ich sollte mich aber noch verstecken, weil sie den Moment, wenn mein zukünftiger Mann mich zum ersten Mal sieht, fotografieren wollte.
Meine Traum-Hochzeit wurde wahr: Alle Ängste vorher waren vergessen, als der alte, weiße Cadillac mit schönen Blumen auf der Motorhaube vor fuhr.
Als mein Mann ausstieg bin ich auch aus meinem Versteck vorgekommen. Uns stockte wirklich der Atem und wir fingen beide an zu weinen. Vor Freude, weil keiner von uns kalte Füße bekommen hat und vor Begeisterung, weil mein Mann mich als wunderschöne Braut sah und ich ihn als Gentlemen in einem schwarzen Anzug. Der Chauffeur ist mit uns dann eine extra große Runde durch die Stadt gefahren. Wobei ich aber sagen muss, dass das Ein- und Aussteigen mit dem Kleid und dem Reifrock gar nicht so einfach war.
Beim Standesamt haben all unsere Gäste schon gewartet und die Standesbeamtin hatte eine herrliche Rede vorbereitet. Nach altem Brauch wurden wir beim Herausgehen mit Reis beworfen und hatten am Ende der Stufen einen Holzstamm samt Säge stehen, der darauf wartete in zwei Teile gesägt zu werden. Das Gemeine aber war, dass die Säge stumpf war. Als das geschafft war, sind wir zu einem Park gefahren, in dem die Hochzeitsfotos gemacht wurden. Anschließend sind wir zur angemieteten Gaststätte gefahren. Bevor wir jedoch rein durften, mussten mein Mann und ich erst ein großes Herz aus einem Bettlaken schneiden und er musste mich durch tragen. Ich möchte hier anmerken, dass die Scheren ebenfalls stumpf waren.
In der Gaststätte sind wir dann den restlichen Abend geblieben. Wir hatten ein tolles Büfett bestellt und extra eine Band engagiert. Zwischendurch wurden natürlich noch ein paar Spiele veranstaltet und der Brautstrauß musste ja auch noch die Besitzerin wechseln. Gegen Zwölf Uhr haben mein Mann und ich unsere eigene Hochzeitsfeier verlassen und die Gäste haben noch weiter gefeiert. Wir waren fix und fertig. Die schlaflosen Nächte vor der Hochzeit und die ganze Aufregung am Tag haben uns total müde gemacht. Und ganz ehrlich konnte ich auch nicht mehr in meinen Schuhen laufen. Und der Reis, der in die Korsage gerutscht ist, hatte gezwickt. Als wir nach Hause kamen, hatten wir auch noch einige Überraschungen in der Wohnung. Beispielsweise wurden Luftballons unter der Bettdecke versteckt und Konfettiherzen überall verteilt.
An der Eingangstür hing ein Bettlaken mit der Aufschrift: “Willkommen daheim, liebes Ehepaar!” Am nächsten Morgen sind wir dann zum Gardasee nach Italien gefahren, wo wir unsere Flitterwochen verbrachten.
Themenrelevante Weblinks zu diesem Thema:
Mobiler Brautservice von dierollendenfriseure.de
Brautfrisuren Bilder von Frisurenkatalog.eu
Ratgeber für Hochzeitsfrisuren von Hochzeitsfrisur.info
Ratgeber für Kunstnägel von Kunstnägel.at
Text: (c) Hairblog.eu, 2009
Brautfrisuren Bild: (c) dierollendenfriseure.de
