Experte bei genetischem und temporärem Haarverlust
September 3, 2009
Gefunden unter Haarausfall, Haarbürste, Kerastase, Loréal
Kérastase Spécifique – Ihr Experte bei genetischem und temporärem Haarverlust Drei neue und zwei bewährte Produkte rund um die tägliche Anti-Haarausfall-Behandlung. Der renommierte Arzt und Psychologe Ruediger Dahlke schreibt in seinem Buch ‚Der Körper als Spiegel der Seele’: „Haare und Haartrachten sind stets ein Blickfang, und die Frisur ist zu allen Zeiten auch Ausdruck des Lebensstils, der Religion und der politischen Ansichten gewesen.
Die Haarpracht symbolisiert neben Freiheit und Macht außerdem Vitalität und die Kraft der Verführung.“ Gesundes, glänzendes Haar hat eine charismatische Ausstrahlung und wird von Menschen als attraktiv wahrgenommen. Doch was geschieht, wenn die wundervolle Haarpracht aus irgendeinem Grund abnimmt und der morgendliche Blick auf die Haarbürste für Schrecksekunden sorgt?
In Deutschland klagen 62,5 Prozent der Bevölkerung über Kopfhautprobleme. Für 57 Prozent der Frauen und 47 Prozent der Männer ist Haarausfall hierbei Problem Nummer eins.
Um Haarausfall zu verstehen und ihm zu Leibe zu rücken, bedarf es einiger Fakten:
- Auf der Kopfhaut eines Menschen befinden sich ca. 100.000 Haare.
- Je nach Haarfarbe variiert die Anzahl: Blondinen freuen sich über rund 140.000 Haare, Brünette haben ca. 100.000 Haare und Rothaarige um 85.000.
- Am ganzen Körper befinden sich Haare, Ausnahme sind Handteller und Fußsohlen.
- Das Haar wächst ca. um 0,35mm pro Tag.
- Wir verlieren täglich 50-100 Haare.
- Jeder Haarfollikel durchläuft ca. 25 Wachstumszyklen.
Vom Wachstum bis zum Verlust – ein Erklärungsmodell – Jeder Haarwachstumszyklus durchläuft die folgenden vier Phasen:
Anagenphase: Wachstum
Dies ist die Wachstumsphase des Haares. Sie dauert ungefähr zwei bis fünf Jahre. Zu jeder Zeit befinden sich 80-90 Prozent unseres gesamten Haares in dieser Phase. In dieser Phase werden ständig neue Matrixzellen (Mutterzellen) gebildet und nach oben geschoben. Während dieses Vorgangs wird das Haar geformt und die Zellen verhornen.
Katagenphase: Übergang
Dieser Abschnitt des Haarwachstums ist eine Übergangsphase von ca. drei bis vier Wochen, danach wird das Haarwachstum gestoppt. Nur ein Prozent aller Haare befinden sich in dieser Phase. Während dieser Phase verengt sich das Haarfollikel im unteren Bereich und es werden keine Zellen mehr gebildet. Das Haar verliert die Verbindung mit der Haarpapille und wandert im Follikel nach oben.
Telogenphase: Ruhepause
Zum Schluss folgt eine drei bis fünf Monate andauernde Ruhepause. In dieser Phase befinden sich derzeit 10-20 Prozent unseres Haars. Während dieser Ruhephase erholt sich die Haarpapille. Die neue Wachstumsphase wird bereits eingeleitet, indem eine neue Haarpapille entsteht und neue Zellen produziert werden.
Haarausfall: Am Ende der Telogenphase fällt das Haar aus, da es durch ein im Haarfollikel neu nachwachsendes Haar hinausgeschoben wird.

Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall – Man unterscheidet zwei Formen des Haarausfalls:
1. Androgenetische Alopezie (anlagebedingter Haarausfall):
Diese Art des Haarausfalls ist erblich veranlagt und die am häufigsten auftretende Form. Der Begriff “Androgenetische Alopezie” bedeutet frei übersetzt “Haarausfall durch männliche Hormone”. Darunter versteht man eine Form des Haarausfalls, die durch eine veranlagungsbedingt erhöhte Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber männlichen Sexualhormonen (Androgenen) ausgelöst wird. Die Haarwurzeln entwickeln eine Überempfindlichkeit gegenüber DHT (Dehydrotestosteron), das aus dem körpereigenen Hormon Testosteron stammt. DHT verkleinert dabei die Haarfollikel, die dadurch eingeschränkt produzieren. Die Haare fallen schneller aus. In seiner Ausprägung ist der anlagebedingte Haarausfall in der Regel nicht aufhaltbar und irreversibel. Er ist fortwährend existent, anhaltend und betrifft überwiegend Männer, aber auch Frauen in der Zeit nach der Menopause. Normalerweise beginnt diese Veränderung des Haarwachstums ab dem 25. Lebensjahr mit den so genannten “Geheimratsecken”. Es gilt mit speziell für diese genetische Form des Haarausfalls entwickelten Produkten den Haarverlust zu verlangsamen, das Wachstum der Haare zu stimulieren und lichte Stellen zu kaschieren.
2. Telogenes Effluvium (diffuser/temporärer Haarausfall):
Diese Form des Haarausfalls ist bedingt durch Einflussfaktoren wie z.B. die Geburt eines Kindes, Stress, umweltbedingte Schadstoffe, Mangelerscheinungen, Stoffwechselstörungen etc. Das telogene Effluvium betrifft überwiegend Frauen und ist im Vergleich zum androgenetischen Haarausfall aufhaltbar und reversibel. Mit einer speziellen Anti-Haarausfallbehandlung kann bei temporärem Haarausfall zur ursprünglichen Haarfülle zurückgekehrt werden.

Untersuchung der Recherche Avancée L’Oréal:
Ein vorzeitiger Haarausfall wird begleitet von einer Kollagen-Ansammlung und –verhärtung um den und unter dem Haarfollikel. Diese verhindert eine starke Verankerung der Haarwurzel in der Dermis. Eine Kompression am Haarbalg verhindert die Versorgung mit Nährstoffen durch Mikrozirkulation. Das „unterernährte“ Follikel schrumpft und produziert eine dünnere, schwächere Haarfaser. Das Haar fällt vorzeitig aus.
Bei täglich konstantem Haarausfall fehlt es dem Haar an Energie, Nährstoffen und grundlegenden Bestandteilen der Haarfaser. Dies hat eine Verlangsamung der Kapillar-Produktion und Reduktion der Haardichte zur Folge.
Für jeden Haarausfall eine Lösung:
Mit drei neuen Produkten bestehend aus Stimuliste, Bain Prévention GL und Densitive GL vervollständigt Kérastase die Spécifique-Linie (bestehend aus Bain Prévention und Aminexil GL) und bietet ab jetzt für jede Form des Haarausfalls eine Lösung. Ab September können Sie täglich etwas für den Erhalt und die Rückgewinnung Ihres Haares tun.
Links zum Thema Haarausfall:
Thema Haarausfall bei Hairblog.eu
Bildnachweis: (c) L´oréal Professionnel – Divison Kérastase